Als Umsteiger von anderen Programmen zu InDesign sucht man schon mal nach Funktionen, die in beispielsweise Quark oder Freedhand anders hießen. Die Funktion „Umfließen“, die den Quark-Usern bekannt sein dürfte, nennt sich in InDesign „Konturenführung“. Darauf muss man erst mal kommen.
Die Konturenführung ist eine klasse Sache, aber wenn nur ein Text das Objekt umfließen soll und ein anderer nicht, wird es knifflig – denkt man zumindest, weil es zwei entgegengesetzte Befehle sind. In dem Beispiel soll auf dem Bild ein Text zum dem Bild erscheinen, er wird jedoch durch die Konturenführung verdrängt.
Das Problem lässt sich beseitigen, indem man den Textrahmen auf dem Bild markiert und in den Textrahmenoptionen (Objekt > Textrahmenoptionen) einen Haken vor „Keine Konturenführung“ setzt.

